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Lehrplan für Chemie

Ein "Auszug" aus den didaktischen Überlegungen zu den Lehrplänen aus Chemie (Stand 2008) soll kurze Einblicke geben über die Bedeutung der Chemie im Bildungskanongeben (Die aktuellen Lehrpläne: der Unterstufe - G 2 ST und RG 1,5 St - Stand 2004 am BGRG Fürstenfeld LP BGRG FF bzw. der "Normallehrplan" des   LP 1999 Unterstufe , die Stundentafel der Unterstufe (Stand 2004) und der  LP 2004 Obersufe ).

Die folgende Gegenüberstellung soll zeigen dass die Chemie der 4. Klasse Basis für den Unterricht in der Oberstufe sein soll bzw. ist. Aufschlussreich sind in diesem Zusammenhang auch die "Bildungsstandards" und Kompetenzmodelle, nachzulesen im Internet bzw. auf dieser Seite.

4. Klasse Sek I

 

5. - 8. Klasse Sek II (15 - 18 Jährige)

 Der Chemieunterricht dient einerseits dazu, die Schülerinnen und Schüler mit dem Wissen und den Grundfähigkeiten zur Bewältigung stofflicher Alltags-, Freizeit-, Lebens- und Berufsphänomene auszustatten und hat andererseits die Aufgabe, die gesellschaftliche
Erziehung im Bereich von Natur und Materie vorzunehmen.

Die Aufgabe des Chemieunterrichts ist es daher, die Schülerinnen
und Schüler, ausgehend von deren Erfahrungsbereich und unter
Berücksichtigung regionaler Besonderheiten, zu einem
chemisch-naturwissenschaftlichen Denken hinzuführen. Dies geschieht
durch:
- bewusstes Beobachten chemischer Vorgänge;
- Kennenlernen chemischer Prinzipien und Arbeitstechniken auch
anhand selbst durchgeführter Experimente;
- Schulung des einfachen Modelldenkens unter Einbeziehung
vorhandener Schülervorstellungen;
- Erfassung der Zusammenhänge zwischen Mikrokosmos und
alltäglichem Erfahrungsbereich;
- Verstehen der Bedeutung der Chemie für alle Lebensformen und
Lebensvorgänge.

 

Der Chemieunterricht hat weiters die Aufgabe, die Schülerinnen und
Schüler in die Lage zu versetzen, die volkswirtschaftliche und
gesellschaftliche Bedeutung von Chemie und Technik altersgemäß
einzuschätzen sowie auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten.
Dies geschieht durch:
- Hinführen zu einem Verständnis für Stoffkreisläufe, für die
Wechselbeziehung Ökonomie - Ökologie und damit zu
umweltbewusstem Handeln sowie zu Energie- und Rohstoffsparen;
- Kritische Auseinandersetzung mit den Gefahren der Anwendung
naturwissenschaftlicher Erkenntnisse sowie mit
technikfeindlichen und unwissenschaftlichen Vorurteilen.

 

Ferner soll der Chemieunterricht im Sinne der
Persönlichkeitsentwicklung das Bewusstsein für Eigenverantwortung
fördern und zu mündigem Freizeit- und Konsumverhalten führen. Dies
geschieht durch:
- Erziehung zu Team-, Kommunikations- und Solidarfähigkeit sowie
Erziehung zu Genauigkeit, Sorgfalt und Verantwortung;
- Förderung der Gesundheitserziehung, des Zivilschutzgedankens
sowie des sicherheitsbewussten Handelns.

 

 

Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:

 

Die Grundlagen legen zur Beurteilung von Gefahren für die Umwelt
und von Umweltschutzmaßnahmen, um eine menschenwürdige Zukunft zuermöglichen. Entscheidungskompetenz in dieser Richtung entsteht erstdurch ein unverzichtbares chemisches Grundwissen. Auch die ethisch-moralische Diskussion solcher Zukunftsfragen hat diesesGrundwissen als Basis.

 

 

Beiträge zu den Bildungsbereichen:

 

Natur und Technik:

 

Durchgängige Gültigkeit materieller Aufbauprinzipien für sämtliche
Bereiche der Natur; technische Errungenschaften der Gesellschaft
unter Berücksichtigung der Widerspiegelung innerer Aufbauprinzipienin äußeren Eigenschaften.

 

Sprache und Kommunikation:

 

Unterschied zwischen Alltags- und Fachsprache bzw. Symbolsprache,
präziser Sprachgebrauch und Argumentationsverhalten bei Planung,
Beobachtung, Beschreibung und Protokollierung chemischer Vorgänge.

 

Mensch und Gesellschaft:

 

Bedeutung der Naturwissenschaften für den Lauf der Geschichte und
die gesellschaftlichen Bedingungen, Verknüpfung der Begriffe
Wirtschaft - Technik - Wertung - Verantwortung - Ethik.

 

Kreativität und Gestaltung:

 

Ästhetische und emotionale Bezüge zur stofflichen Um- und Mitwelt.

 

Gesundheit und Bewegung:

 

Umgang mit Gefahr- und Altstoffen, Ernährungs- und
Gesundheitserziehung, Aufklärung über Drogen und Doping, Bedeutung
der Hygiene, Bedeutung der Chemie für den medizinischen Fortschritt.

 

 

Didaktische Grundsätze:

 

Der Chemieunterricht soll überwiegend von der Erfahrungswelt der
Schülerinnen und Schüler ausgehen. Prinzipiell ist der induktive Weg zum Erkenntnisgewinn anzustreben. Dies bedeutet, dass vom
Lehrerexperiment und vor allem auch vom Schülerexperiment auszugehenist. Dabei ist den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zumöglichst selbstständigem Suchen, Forschen und Entdecken zu geben.
Unter anderem sollen einfache Modellvorstellungen sowie das
Periodensystem der Elemente für Erklärungen herangezogen werden. Beider Formulierung von Gesetzen ist auf qualitative und
Je-desto-Fassungen besonderer Wert zu legen.

 

Der Unterricht soll durch moderne Lern- und Sozialformen (zB
Teamarbeit) auch das Lernen im sozialen und emotionalen Bereich
fördern. Darüber hinaus hat eine Auseinandersetzung mit neuen
Technologien, Unterrichtssoftware und elektronischen
Informationssystemen zu erfolgen.

 

Bei der Unterrichtsgestaltung ist ein ausgewogenes Verhältnis von
exemplarischer Vertiefung (zB durch Projektunterricht, Lehrausgängeund Exkursionen) und informierender Darbietung (womöglichunterstützt durch Experimente oder Formen des Medieneinsatzes)anzustreben.

 

Chemieunterricht ist Sicherheitserziehung im weitesten Sinne.
Daher muss hier ganz besonders auf Gefahren, die von Stoffen und
Reaktionen ausgehen, hingewiesen werden, ohne zu dramatisieren oderzu verniedlichen. Durch den vorschriftsmäßigen Gebrauch von
Sicherheitsausstattung und -hilfen sind die Schülerinnen und Schülerbeim Experimentieren auch aktiv an die Sicherheitsstandards zugewöhnen. Die Entsorgung ist vor allem wegen der Vorbildfunktion demonstrativ sorgfältig durchzuführen.

 

siehe auch: Bildungsstandards!

 

Im Vergleich dazu "Chemie an BHS", "Berufsbildenden Höheren Schulen" (14 - 18 Jährige!)

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen


- die Chemie als Teil des naturwissenschaftlichen Weltbildes begreifen und die chemische Arbeitsweise als Methode zur Gewinnung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse verstehen,
- Verständnis für den Aufbau der Materie aus Atomen entwickeln,
- mit der chemischen Fachsprache vertraut werden und das Periodensystem als wichtige Informationsquelle nutzen können,
- mit Fachleuten auf dem Gebiet der Chemie erfolgreich kommunizieren können, - Eigenschaften und Reaktionsverhalten der Stoffe beobachten und beschreiben und mit Modellen erklären können,
- wichtige chemische Reaktionen kennen und chemische Reaktionen als Stoffartumwandlungen begreifen,
- die Gefahrensymbole kennen, Gefahren von chemischen Stoffen einschätzen und mit diesen Stoffen entsprechend umgehen können,
- chemische Substanzen und Begriffe aus dem Alltag und der beruflichen Praxis kennen und von der Bedeutung der Chemie im täglichen Leben wissen,
- Grundlagen der organischen Chemie als spätere Basis für die Biochemie und die Genetik erlernen,
- Zusammenhänge zwischen chemischer Industrie und Ökologie verstehen und die Bedeutung der Chemie bei der Lösung von Umweltfragen begreifen und
- die Kenntnisse über chemische Prozesse in Hinblick auf ökologische Fragen, Fragen der persönlichen und betrieblichen Sicherheit und bei der Auswahl von Waren in ihre persönliche Entscheidungsfindung integrieren können.

 

 
 Chemische Grundbildung soll mit dem für die Chemie charakteristischen "Zwiedenken", das im submikroskopischen Bereich Erklärungen für Vorgänge im makroskopischen sucht und findet, vertraut machen. Stoffeigenschaften und Stoffartumwandlungen können auf relativ wenige auch philosophische Deutungssysteme und Grundvorstellungen zurückgeführt werden. Als Grundlage von Eingriffen in materielle Prozesse soll das Kennenlernen dieser Denkweise zum Verstehen des heutigen Weltbildes und der Entwicklung unserer Kultur beitragen.

Der Chemieunterricht in der Oberstufe erweitert und vertieft die erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten aus der Unterstufe. Er bereitet auf wissenschaftliches Denken und Arbeiten vor, indem unterschiedliche Zugänge zu den verschiedenen Dimensionen des Erforschenswerten eröffnet werden.

Im Verbund mit Biologie, Mathematik und Physik soll Chemieunterricht auf exemplarische Weise den Weg der Erkenntnisfindung über Entwicklung und Anwendung von Deutungssystemen, also über Modelldenken, Systemdenken, Planen und Auswerten von Experimenten zu Stoffartumwandlungen zeigen. Die abwechselnde und bedarfsgerechte Anwendung von induktiv orientiertem Hypothesen-Bilden und deduktiv orientiertem Hypothesen-Prüfen hilft dabei. Dadurch schafft der Chemieunterricht die Basis für lebensgestaltende Lernstrategien und fördert über die Schule hinaus die Eigenständigkeit und Eigenverantwortung beim Erwerb von Wissen und Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Problemlösekompetenz und Kommunikationsfähigkeit mit Expertinnen und Experten.

Ziel ist der Einblick in die Vielgestaltigkeit und Omnipräsenz chemischer Prozesse: Dies soll nicht nur eine berufliche Orientierung erleichtern, sondern stoffliche Veränderungen als materielle und energetische Grundlage des Lebens und der Zivilisation erkennbar machen und auch Verständnis für die europäische und globale Bedeutung der chemischen Industrie schaffen.

Die Übernahme von Verantwortung und die Ausbildung von Kritikfähigkeit gegenüber Ge- und Missbrauch wissenschaftlicher Erkenntnisse sollen die Teilnahme an wesentlichen gesellschaftlichen Entscheidungen ermöglichen.

 

Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:

Die bereits im Lehrplan der Unterstufe definierten Beiträge sind altersadäquat weiter zu entwickeln und zu vertiefen.

 

Beiträge zu den Bildungsbereichen:

Mensch und Gesellschaft:

Verantwortung für den nachhaltigen Umgang mit materiellen und energetischen Ressourcen über Grenzen hinweg; Berücksichtigung ethischer Maßstäbe in der gesellschaftsrelevanten Umsetzung chemischer Erkenntnisse

Natur und Technik:

Grundlegende Kenntnisse über Funktion und Vernetzung natürlicher und anthropogener Stoffkreisläufe; vertieftes Verständnis für die Beziehung von Struktur und Eigenschaften von Stoffen und deren gezielte Veränderungen; Einblick in technische und naturwissenschaftliche Studien- und Berufsfelder

Sprache und Kommunikation:

Erweiterung und sicherer Einsatz der chemischen Fachsprache als zusätzliche Form der Kommunikation innerhalb und außerhalb des fachwissenschaftlichen Bereiches; Beschreibung, Protokollierung und Präsentation chemischer Sachverhalte

Kreativität und Gestaltung:

Ästhetik bei ausgewählten chemischen Reaktionen; kreative Problemlösestrategien und Modellentwicklung; Bereicherung emotionaler Erfahrungen

Gesundheit und Bewegung:

Grundlagen für den gesundheitsfördernden und -bewussten Umgang mit Stoffen der Alltagswelt; vertieftes Kritikbewusstsein gegenüber der Ambivalenz von Drogen und Pharmazeutika

 

Didaktische Grundsätze:

Die Auswahl der Inhalte und Methoden ist so vorzunehmen, dass die Entwicklung und Anwendung folgender Konzepte verwirklichbar ist:

Stoff-Teilchen-Konzept: Die erfahrbaren Phänomene der stofflichen Welt und deren Deutung auf der Teilchenebene werden konsequent unterschieden

Struktur-Eigenschafts-Konzept: Art, Anordnung und Wechselwirkung der Teilchen bestimmen die Eigenschaften eines Stoffes

Donator-Akzeptor-Konzept: Säure-Base-, Redox- und Komplexbildungsreaktionen lassen sich als Protonen- und Elektronenübertragungen- bzw. Elektronenpaarverschiebungen beschreiben

Energiekonzept: Alle chemischen Reaktionen sind mit einem Energieumsatz verbunden

Größenkonzept: Stoff- und Energieumsätze können quantitativ beschrieben werden

Gleichgewichtskonzept: Reversible chemische Reaktionen können zu einem dynamischen Gleichgewichtszustand führen

Im Sinne anzustrebender Methodenvielfalt sind folgende Leitlinien zu berücksichtigen:

Empirisch arbeiten und erfahrungsgeleitet lernen

Planung, Durchführung, Dokumentation und Deutung von Experimenten und sicherer Umgang mit den Stoffen stellen einen wesentlichen und unverzichtbaren Bestandteil des Chemieunterrichts dar. Die minimale Realisierung wird durch gemeinsames Beobachten und Auswerten von Demonstrations- und Schülerexperimenten erreicht. Eine optimale Erfüllung dieser Leitlinie ist die selbstständige experimentelle Problembearbeitung.

Situiert und an Hand authentischer Probleme lernen

Ausgangspunkt für Lernen müssen realistische und relevante Probleme sein, die dazu motivieren neues Wissen und neue Fähigkeiten zu erwerben. Dabei wird auf Vorkenntnisse und Grundwissen der Schülerinnen und Schüler aufgebaut. Maximal realisiert wird dieser Anspruch, wenn Schülerinnen und Schüler in eine authentische Situation versetzt werden, die konkretes fachübergreifendes und fächerverbindendes Arbeiten erfordert. Eine minimale Realisierung kann durch eine Anknüpfung an aktuelle Probleme, authentische Fälle oder persönliche Erfahrungen gewährleistet werden.

In vielfältigen Kontexten lernen

Um zu verhindern, dass ursprüngliche und neu erworbene Kenntnisse auf eine bestimmte Situation fixiert bleiben, sind dieselben Inhalte in mehreren verschiedenen Zusammenhängen gelernt und bearbeitet werden. Die Realisierung kann vom Verweisen auf unterschiedliche Anwendungssituationen bis hin zur tatsächlichen Anwendung des Gelernten in einer konkreten Situation reichen.

Unter multiplen Perspektiven lernen

Einzelne Inhalte und Probleme müssen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und behandelt werden. Lehrausgänge und Exkursionen unterstützen dies. Die minimale Realisierung besteht in der Verdeutlichung unterschiedlicher Sichtweisen bei der Darbietung neuer Inhalte, die maximale im konkreten Erleben.

In einem sozialen Umfeld lernen

Gemeinsames Lernen und Arbeiten wie auch Kooperation von Schülerinnen und Schülern mit Expertinnen und Experten im Rahmen situierter Problemstellungen hat Bestandteil möglichst vieler Lernphasen zu sein. Maximal realisieren lässt sich diese Leitlinie durch gemeinsames Lernen und Arbeiten in einer Expertengemeinschaft, für die minimale Realisierung werden Gruppenarbeiten vorgeschlagen.

Mit instruktionaler Unterstützung lernen

Lernen ohne jegliche Instruktion ist in der Regel ineffektiv und führt leicht zu Überforderung. Die Lernumgebung (der Unterricht) ist so zu gestalten, dass neben vielfältigen Möglichkeiten eines Lernens in komplexen Situationen auch das zur Bearbeitung von Problemen (Aufgaben, Projekten usw.) erforderliche Wissen bereitgestellt und erworben wird.

Mit medialer Unterstützung lernen

Die Beschaffung, Bewertung und Verarbeitung von Informationen müssen auch mit Hilfe zeitgemäßer Medien erfolgen. Die Verwendung von chemiespezifischer Software dient der Optimierung altersgemäßer Lernprozesse. Ergebnisse eigenständiger Arbeit sind in Form einer sachgerechten und ansprechenden Darstellung von den Schülerinnen und Schülern zu präsentier

Mehr über Lehrplan & Recht finden wir auf der Ministeriumshomepage oder auf "gemeinsamlernen". Um zur Übersiht zu gelangen, klickt man bei Gemeinsamlernen auf Lehrplan & Recht, dann Lehrplanvergleich, wählt Gymnasium und Realgymnasium aus, und hier "Stundentafeln 5. bis 8. Schulstufe. Zwei Varianten stehen hier zur Auswahl:

1. Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen und

2. Soweit keine schulautonomen Lehrplanbestimmungen bestehen.

ad 1)

Das Wesentlichste: In höchstens fünf Pflichtgegenständen ist bei Vorliegen folgender Bedingungen eine Unterschreitung der Mindeswochenstundenzahl gemäß Z1 der Stundentafel (Ermächtigung für schulautonome Lehrplanbestimmungen) um eine Wochenstunde zulässig: g-rg-ermaechtigung

1. Vorliegen geeigneter Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle angeführten Kernbereiche der einzelnen Unterrichtsgegenstände erfüllt werden und

2. Vorliegen eines anspruchvollen Konzepts, das eine Profilbildung zur Förderung der Interessen, Begabung und Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler ermöglicht.

Am BG/BRG Fürstenfeld wird im Gymnasium die "untere " Grenze von 2 Stunden in der 4. Klasse eingehalten, im RealGymnasium kam es zur Kürzung auf 1,5 Stunden. Diese schulautonome Änderung geht mit den Gesetzen konform, da durch die Einführung des BCP-Labors im RG der 4. Klasse Kernbereiche ins Labor ausgegliedert werden (Punkt 1 ist erfüllt) und das Labor profilbildend für das RG ist (Punkt 2 ist erfüllt).

ad 2) In der Pdf-Datei ist eine Übersicht der Stundentafeln wiedergegeben! G-RG-HS (=NMS?)

Standards

Bildungsstandards (Stand: aktuell)

Aktuelle Daten und Fakten sollten gegoogelt werden, ev. hier und die Chemieaufgaben findet ihr hier.*)

Bildungsstandards (=BS) (Stand: 2008-10-05)

 

"Für die Grundschule werden Standards für die Gegenstände Deutsch/Lesen/Schreiben und Mathematik (verordnet und) überprüft.
Die Baseline-Überprüfung als Ausgangsmessung bei Inkrafttreten der Verordnung der Standards findet in der 4. Schulstufe im Frühjahr 2010 statt. Ab dem Schuljahr 2012/13 werden die Bildungsstandards flächendeckend überprüft. Dabei soll innerhalb von jeweils drei Jahren jede Schule Rückmeldungen zu allen Fächern erhalten." heißt es auf der HP des BiFie (Okt.2006).

Weiter unten - auch aus Bifie - die "aktulle" Situation für 4 Gegenstände. Für die Chemie (z. T. auch für Biuk und Ph) gibt es folgende sehr lesenswerte Artikelch-klein

1. Das Dokument aus dem Jahre 2006

2. Ein Bericht aus Plus Lucis

3. "Mein Bericht an den LSR für Steiermark" vom Sommer 2007 - eine Kombi aus Plus Lucius und Seminarunterlagen 2007. Drei sehr interessante Grafiken daraus (siehe weiter unten)

aus Bifie: (Stand Oktober 2008) Die rechtliche Grundlage für die Einführung von Bildungsstandards in Österreich wurde im Juni 2008 durch eine Änderung des Schulunterrichtsgesetzes geschaffen.
Die Bildungsstandards werden per Verordnung durch das BMUKK für die Pflichtgegenstände Deutsch/Lesen/Schreiben und Mathematik für die 4. Schulstufe und für Deutsch, Lebende Fremdsprache (Englisch) und Mathematik für die 8. Schulstufe (Volksschuloberstufe, Hauptschule und Allgemeinbildende Höhere Schule) festgelegt. Derzeit ist der Entwurf der Verordnung von Frau Bundesministerin Dr. Schmied in Begutachtung (Frist bis 21. Oktober 2008. Bildungsstandards sind konkrete und detaillierte Lernergebnissetabelle unter-oberin diesen Pflichtgegenständen und beziehen sich auf die Lehrpläne der angeführten Schularten und Schulstufen.

Bildungsstandards sollen eine nachhaltige Ergebnisorientierung in der Planung und Durchführung von Unterricht erwirken, durch konkrete Vergleichsmaßstäbe die bestmögliche Diagnostik als Grundlage für individuelle Förderung sicherstellen und wesentlich zur Qualitätsentwicklung in der Schule beitragen.

Überprüfung der BS in der 4. und 8. Schulstufe

Durch periodische Standardüberprüfungen sollen die von den Schülerinnen und Schülern erworbenen Kompetenzen in der 4. bzw. 8. Schulstufe objektiv festgestellt und mit den angestrebten Lernergebnissen verglichen werden (Outcome-Orientierung). Die Auswertungen der Standardüberprüfung und deren Rückmeldungen müssen so erfolgen, dass sie für Zwecke der Qualitätsentwicklung an den Schulen herangezogen werden können. Die Leistungsfeststellungen und -beurteilungen bleiben von der Verordnung der Bildungsstandards unberührt.

 

Als Ausgangsmessung werden bei Inkrafttreten der Verordnung der Bildungsstandards Baseline-Überprüfungen durchgeführt. Die Ergebnisse aus diesen Erhebungen dienen als Ausgangspunkt für die Beobachtung der Entwicklung der Schülerleistungen nach Einführung und Implemenation der Bildungsstandards.

Man klickt weiter auf "andere" Fächer und wird dort aktuelles finden:aktuell: bifie

ad Grafik "Inhaltliche Dimension, Chemie": hier bedeutet "x" die zu behandelten Themen entsprechend der Konzepte für die Unterstufe (Stoff-Teilchen-Konzept, Struktur-Eigenschafts-Konzept, Energie-Konzept, Donator-Akkzeptor-Konzept, Gleichgewichtskonzept) und "o" die Erweiterung in der Oberstufe.

Die "DREI" Grafiken"

iinhaltliche Kompetenz Biologie

 biologie

inhaltliche Kompetenz - Chemie

chemie

inhaltliche Kompetenz - Physik 

physik

*) hier die Aufgaben von 2008 und 2009 zum Download falls das oben nicht funktionieren sollte.

(baustelle)

Welcome

atom. . . auf der neuen Homepage für Chemie.

Du erfährst hier einiges über die Aktivitäten deiner Chemielehrer(-innen), deiner Mitschüler und Mitschülerinnen an der Schule - vergangen, gegenwärtig und zukünftig.

Chemieolympiade, EUSO, "Woche der Chemie", "Faszierende Chemie" (Projekte mit Volksschülern) werden ebenso vorgestellt und beschrieben wie Bildungsstandards, Lehrpläne, Fachbereichsarbeiten, Laborunterricht (im Wandel der Zeit).
Hinzu kommen noch Links in die Welt der Naturwissenschaften und eine Sammlung auf externe Chemiehomepages.
Aktuelles und Aktivitäten auf dem E-Learning Sektor, Tage der offenen Tür und . . . . noch Einiges mehr runden das Bild der Homepage ab.



Das muss noch gesagt werden:

Erstens: Ein herzliches Dankeschön an Stefan FElTL, der die HP aus Chemie auf brg-fuersten von 1997 bis 2006 "betreute".

Zweitens:  Ein herzliches Dankeschön an DAVID, der die Homepage bis auf "weiteres" betreut.

Drittens: Nobody is perfect (inhaltliche Fehler bitte posten, Rest einfach "ignorieren?" - work is free)

Viertens:  Für das Betrachten der Bildergallerien Lets try "picasa" und für den Chemieunterricht online chemical utilities!



Das ist/war ein besonderes Jubiläum:

Wir feierten im SJ 2009/10 100 Jahre BG/BRG Fürstenfeld. Als Projektleiter darf ich an dieser Stelle auf einige "Auszüge" aus der Festschrift verweisen, die durchwegs mit "the hystory of chemistry since 1909" zu tun haben:

Rund um die Chemie: Chemie

Das Labor in der Unterstufe: Naturwissenschafltliches Labor
Begabtenförderung: Chemieolympiade und  EUSO
Sehr interessant auch: Lebensläufe - Students
und das Abschlussfest des Jubiläumsjahres 

2010-Flohmarkt-Schulfest-100Jahre BGRG

Da die Homepage in der Freizeit entsteht, darf ich schon jetzt bitten ab und zu" ein Auge zuzudrücken". Die Aufarbeitung der Artikel wird auch etwas länger dauern als geplant und voraussichtlich Ende August 2011 abgeschlossen sein. (Stand 10. Mai)