Naturwissenschaftliches Labor - Vom NWL zum BCP

(siehe auch die Artikelübersicht am Ende der Seite, über Verordnungen, Lehrpläne . . . . . . und das neue "BCP")

Die Anfänge liegen weit zurück. Schon in den 90er Jahren des vorigen2005-nwl-2 Jahrhunderts versuchten wir in Gesprächen mit der Schulprofilgruppe im Realgymnasium neue Akzente zu setzen, in einem RG, das zum damaligen Zeitpunkt gerne als "2. Klassenzug" bezeichnet wurde, zu heben, wo nur "schwierige Schüler da sind, die nur "obizaan", Probleme machen . . . .  (der Autor teilte schon damals diese Meinung nicht).

Mit dem Schul2005-nwl-3jahr 1945/95 startete der Kustus der Chemie eine Offensive - allerdings ohne im Kollegium der Schule erfolgreich zu sein. Im Alleingang und mit der Unterstützung der Direktion (Mag. Bleimuth) und des Elternvereins (DI Oberegger) ging folgendes Schreiben an die Erziehungsberechtigten:

"Werte Eltern, werte Erziehungsberechtigte der Schüler(innen) der 4.D Klasse! Wie Sie von Ihrer Tochter/Ihrem Sohn wahrscheinlich schon informiert wurden, werden heuer in der 4.D Klasse die zwei Stunden Chemie pro Woche neu aufgeteilt. 2005-nwl-1Ihr Kind wird einmal pro Woche mit allen anderen Kindern gmeinsam unterrichtet, die 2. Stunde wird 14-tägig als Doppelstunde momentan in der 5. und 6. Stunde am Mitwoch abgehalten. Dadurch ergibt sich, dass der Unterricht für Ihr Kind an einem Mittwoch nach der 4. Stunde endet, am darauffolgenden Unterrichtsmittwoch nach der 6. Stunde . . . Ziel der getroffenen Maßnahmen ist es, Ihrem Kind einen attraktiveren und zeitgemäßen Chemieunterricht zuteil werden zu lassen. Schwerpunkt dieser Doppelstunde ist das Experiment, mit Hilfe dessen der Schüler ein besseres Verhältnis zur Chemie und seiner Umwelt erlangen sollte (sieh auch JB 1994/95 des BG/BRG Fürstenfeld "Kustodiat Chemie - Entwicklungen auf dem naturwissenschaftlichen Sektor"). Ich bitte um Kenntnisnahme und würde mich freuen, mit Ihnen diesbezüglich auch am nächsten Elternabend sprechen zu können."

Im Schuljahr 1994/95 noch ohne Zuteilung von Werteinheiten für den Lehrer wurde im darauffolgenden SJ diese Art des Unterrichts in die Normalstundentafel aufgenommen - doch bis zum NWL war noch ein langer Weg.

Seit Oktober 1994 nahmen auch die Vorstellungen einiger Lehrer(innen) aus Biologie, aber auch der Physik, GZ und der Mathematik konkrete Forman an und in etlichen "Sitzungen" wurden Modelle geschaffen, die durchdiskutiert wurden mit Lehrern, Elternvertretern und Schülern und die seitens der Eltern und auch der Schüler gutgeheißen, ja sogar äußerst begrüßt wurden.
Ziele dieser neuen Bestrebungen:

  • verstärktes Arbeiten am Computer mit kleinen Gruppen inkl. "PC-orientierte Geometrie"
  • Aufwertung des Unterrichtsfaches Geometrsiches Zeichnen (neue Lehrinhalte, praktische nzw. graphische Leistungsfeststellungen, Hausübungen)
  • verstärkter fächerübergreifender Unterricht in Physik, Biologie und Chemie
  • verstärkte naturwissenschaftliche Ausbildung durch die Einführung von Laborstunden in Physik (3. Klasse), in chemie (4. Klasse) und in Biologie (3. und 4. KLasse).

Wie es letzendes weiterging kann man in der Festschrift zur 100 Jahr-Feier weiterlesen (im Sekretariat gegen ca. € 15,- + Versandkosten erhältlich) oder hier ein "Auszug".

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